Statuten2018-03-28T11:09:25+00:00

Statuten

Art. 1: Name, Gründung und Sitz

Unter dem Namen „Frauengemeinschaft Altishofen-Ebersecken“ besteht ein im Jahr 1858 gegründeter Verein gemäss Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Altishofen. Die Frauengemeinschaft ist Mitglied des Kantonalen Katholischen Frauenbundes Luzern (SKF Luzern) und des Dachverbandes Schweizerischer Katholischer Frauenbund (SKF).

Art. 2: Zweck

Die Frauengemeinschaft Altishofen-Ebersecken ist ein Zusammenschluss von Frauen mit christlicher Ausrichtung. Die Frauengemeinschaft ist parteipolitisch neutral.

Die Aufgaben des Vereins sind insbesondere:

  • Förderung der persönlichen, religiösen, politischen und kulturellen Bildung der Frauen
  • Vertretung der Interessen von Frauen in Gesellschaft, Staat und Kirche
  • Zusammenarbeit mit kirchlichen Gremien, mit Frauenvereinen und anderen Institutionen in Gemeinde und Region
  • Teilnahme am religiösen Leben der Ortskirche
  • Pflege der Gemeinschaft, der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe
  • Ökumenische Zusammenarbeit mit andern christlichen Glaubensgemeinschaften in Pfarrei und Region
  • Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizerischer Katholischer Frauenbund (SKF) und dem Kantonalverband (SKF Luzern)

Art. 3: Aufgaben

  • Aktive Teilnahme und soziales Engagement in Pfarrei und Gemeinde
  • Gottesdienste und liturgische Feiern
  • Gedenken der verstorbenen Mitglieder im Gottesdienst für Frauen
  • Zusammenarbeit mit den Untergruppen siehe unter  Punkt IV Organisation Art. 14
  • Weiterbildung in Glaubens- und Lebensfragen durch Kurse, Tagungen, Vorträge etc.
  • Angebote von handwerklichen und praktischen Kursen

Art. 4: Tätigkeit

Die Tätigkeit des Vereins erfolgt im Sinne der Gemeinnützigkeit. Die Mitarbeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Spesen werden vergütet.

Art. 5: Mitgliedschaft

Mitglied werden können alle Frauen, die bereit sind, an der Erfüllung der Ziele und Aufgaben der Gemeinschaft mitzuwirken und den Jahresbeitrag regelmässig bezahlen. Andersgläubige Frauen können jederzeit Mitglied werden. Die Statuten können beim Vorstand angefordert werden.

Art. 6: Organe

  • die Generalversammlung der Mitglieder
  • der Vorstand
  • die Rechnungsrevisorinnen

Art. 7: Generalversammlung

Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet ordentlich alljährlich statt.

Ausserordentliche Generalversammlungen werden einberufen, wenn der Vorstand dies als nötig erachtet oder wenn mindestens 20 Mitglieder mit ihren Unterschriften dies schriftlich verlangen.

Die Einladung zur Generalversammlung erfolgt schriftlich mindestens 20 Tage vor Beginn, unter Bekanntgabe der Traktanden. Bei den Wahlen und Abstimmungen entscheidet das absolute Mehr der anwesenden Mitglieder. Wenn nicht eine geheime Abstimmung verlangt wird, erfolgt diese offen. Die Stimmenzähler werden in jeder Versammlung neu gewählt.

Art. 8: Aufgaben der Generalversammlung

  • Genehmigung des Protokolls der letzten GV, des Jahresberichtes und der Jahresrechnung
  • Wahl des Präsidiums, der Vorstandsmitglieder und der Rechnungsrevisorinnen –    Festsetzung des Jahresbeitrages
  • Beschlussfassung über Annahme und Revision der Statuten
  • Beschlussfassung über weitere Geschäfte laut Traktandenliste
  • Behandlung von Anträgen, die mindestens 10 Tage vorher schriftlich dem Vorstand einzureichen sind

Art. 9: Vorstand

Das Präsidium und der übrige Vorstand werden von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand  besteht aus mindestens 5 Mitgliedern inklusive Präsidium. Die Amtsdauer des gesamten Vorstandes beträgt 2 Jahre.

Eine Wiederwahl ist möglich.

Dem Vorstand steht der Pfarreileiter/Ortspfarrer als geistlicher Berater zur Seite. Er ermöglicht und fördert die Mitarbeit der Frau in der Kirche und Pfarrei.

Art. 10: Aufgabe des Vorstandes

  • Wahrnehmung der unter Absatz II.2 und Absatz II.3 genannten Aufgaben
  • Der Vorstand ist für die Führung der Frauengemeinschaft verantwortlich
  • Vorbereitung der Generalversammlung und allfällige Revision der Statuten
  • Führt Beschlüsse der Generalversammlung aus
  • Erarbeitet das Jahresprogramm
  • Behandlung der laufenden Geschäfte des Vereins
  • Er vertritt die Gemeinschaft nach aussen
  • Medien und Informationsarbeit

Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten im Team. Sie haben einen festen Aufgabenkreis und erfüllen diesen weitgehend in eigener Verantwortung.

Art. 11:

Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Vorstand weitere Mitarbeiterinnen engagieren.

Art. 12: Aufgabe des Präsidiums

Dem Präsidium steht der Vorsitz der Frauengemeinschaft und des Vorstandes zu. Das Präsidium lädt, unter Bekanntgabe der Traktandenliste, mindestens 7 Tage vor der Vorstandssitzung, schriftlich dazu ein. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfachem Mehr der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitz.  Das Präsidium wird an der Generalversammlung, auf Wunsch in geheimer Abstimmung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Art. 13: Rechnungsrevision

Die Rechnungsrevisorinnen werden von der Generalversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Die Wiederwahl ist möglich.

Die Rechnungsrevisorinnen prüfen die Jahresrechnung und den Vermögensbestand der Frauengemeinschaft, des Team junger Familien und der Spielgruppe. Sie erstatten der Generalversammlung schriftlichen Bericht und stellen den Antrag zur Entlastung des Vorstandes.

Art. 14: Bestimmungen zu Untergruppen und Kontaktgruppen

Zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben sind Untergruppen gebildet z.B. Liturgiegruppe, Team junger Familien und weitere können folgen, siehe Organigramm. Diesen kann eine weitgehende Selbständigkeit gewährt werden. Die Revisorinnen der Frauengemeinschaft prüfen die Kassen der Untergruppen.

Zu weiteren Gruppierungen (Forum 60plus, Frauentreff, MuKi, etc.) besteht lediglich Kontaktpflege. Die Kassen der Kontaktgruppen werden nicht geprüft und für die Frauengemeinschaft besteht somit keine Haftung.

Art. 15: Finanzielle Mittel

Die finanziellen Mittel setzen sich zusammen aus:

  • dem bestehendem Vermögen und dessen Erträgen
  • dem Jahresbeitrag
  • Beiträgen von kirchlichen und öffentlichen Institutionen
  • Einnahmen aus Aktionen, Sammlungen und Schenkungen

Art. 16: Aufgaben des Kassiers

Die Finanzverantwortliche ist zuständig für die Vereinskasse und Führung der Buchhaltung. Sie erstellt die Jahresrechnung. Für die laufenden Geldgeschäfte hat sie Einzelunterschrift, im Übrigen Kollektiv-Unterschrift zu zweien mit dem Präsidium bzw. einem Mitglied des Vorstandes. Der Vorstand hat die Kompetenz über ausserordentliche Ausgaben, im Maximum bis Fr. 4’000.00 pro Fall, zu beschliessen.

Art. 17: Haftung

Für die Schulden haftet das Vereinsvermögen.

Art. 18: Beiträge

Die Frauengemeinschaft der Pfarrei Altishofen-Ebersecken entrichtet dem Kantonalen Frauenbund Luzern und dem SKF den festgelegten Jahresbeitrag.

Art. 19: Auflösung des Vereins / Vermögensverwendung

Zur Auflösung des Vereins bedarf es einen Beschluss der Generalversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der entsprechende Beschluss wird dem SKF-Luzern bekanntgegeben.

Im Falle der Auflösung des Vereins bleibt das Vermögen in der Pfarrei Altishofen-Ebersecken. Diese hält das Vereinsvermögen vom eigenen getrennt. Erfolgt innert 10 Jahren keine Neugründung eines Frauenvereins, so wird dieses Vermögen für Frauen-und Familienförderung eingesetzt, oder sozialen Institutionen in Altishofen und Ebersecken zugeführt.

Art. 20 Schlussbestimmungen

Zur Änderung der Statuten bedarf es 2/3 der Stimmen der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder.

Der entsprechende Beschluss wird dem SKF-Luzern bekanntgegeben.

Diese Statuten wurden an der GV vom 18. März 2016 angenommen und setzen frühere oder anderslautende Bestimmungen ausser Kraft.